Haben Sie schon an Ihre Altersvorsorge gedacht?

von Hp Wilfried Pieper


Veröffentlicht im "Natur-Heilkunde Journal" Nr. 03/2008

Nahezu täglich ist es ein aktuelles Thema in den Medien: die staatliche Rente, sofern man darauf Anspruch hat, wird künftig im Alter nicht mehr reichen. Um später aber nicht in Not oder Armut zu kommen, ist private Vorsorge unumgänglich.

Nun zählen wir HP zu den freien Berufen, für die es im Allgemeinen keine staatliche Rente gibt, es sei denn, jemand hat im Vorberuf einen Anspruch erworben und zahlt darauf weiterhin ein. Aber selbst in diesem Fall wird die Rente im Alter nicht reichen.
In den übrigen freien Berufen - Ärzte, Apotheker, Juristen und Journalisten - gibt es standesgemäße Versorgungswerke, die uns leider fehlen. Also ist jeder von uns für sich gehalten, für sein Alter vorzusorgen.

Eine Möglichkeit sind Immobilien. Hat man im Laufe der Berufsjahre eine Praxis im eigenen Haus betrieben, kann man diese später verpachten. Doch hat sich gezeigt, dass dieses Versorgungsmodell sehr unsicher sein kann. Man sollte nicht darauf bauen, sondern über Versicherungen einen gangbaren Weg sichern.
Da bietet sich die klassische Lebensversicherung an, aber durch Wegfall der Steuerfreiheit auf einmalige Kapitalabfindung nach § 20 EStG hat diese Anlageform für Freiberufler an Attraktivität verloren. Das gleiche gilt für Anlagen auf Fondsbasis.
Die Riesterrente kommt für uns auch nicht in Frage. Sie ist nur interessant für angestellte Personen, z. B. für einen mitarbeitenden Ehepartner.
Die beste Variante für uns HP wäre die Basis- oder Rürup-Rente. Bei dieser Sparform ist die steuerliche Förderung der besondere Vorteil. Der Freiberufler kann hier momentan bis zu € 13.200,- p. a. als Altersvorsorgeaufwendung absetzen. Dies führt zu erheblichen Steuervergünstigungen. Die Anlage der Sparbeträge ist variabel. Vieles ist möglich, von klassisch-konservativ bis fondsgebunden. Das HP-Versorgungswerk "heilwesen" hat ein interessantes Konzept entwickelt: "HP-Rente 2008".

Da jedem Abschluss eine fundierte Beratung vorausgehen sollte, vermitteln wir Sie gern an versierte Fachleute. Denn auch im Finanzbereich gilt: nur eine fundierte Anamnese kann zu einer sinnvollen Therapie führen.

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