Meine Meinung

von Hp Wilfried Pieper

Veröffentlicht im "Natur-Heilkunde Journal" Nr. 3/2010

Liebe Mitglieder,
mit innerer Genugtuung habe ich in der „Naturheilkunde“ unter Politik 02/2010 den Artikel des Chefredakteurs Hp Karl F. Liebau zu „DDH ???“ gelesen. Ich gratuliere ihm zu dieser klaren Analyse.

Er fragt, ob nach der DDR nun auch die DDH zu Ende geht. Zumindest scheint sie derb zu brökeln. Lt. Hp Liebenau bestimmt in der losesten und harmlosesten Hp-Verbindung der Langsamste das Tempo. Die vereinbarte „Einstimmigkeit“ und „Einigkeit“ stand nur auf dem Papier. Er bescheinigt den Hp-Verbänden – bzw. ihren Präsidenten in den DDH: Inaktivität, mangelnde Koordination und Professionalität. Hinzu kommt das Nichteinhalten von Beschlüssen.

Ich stehe also mit meiner häufig wiederholten Behauptung, dass die DDH nur den Stillstand verwaltet und berufspolitisch nichts zu unseren Gunsten bewegt, nicht allein. In Hp Liebenau, der einst Präsident von FDH und Koop war, haben wir einen exzellenten Kenner der Szene, dem man ein klares Urteil zutrauen darf. Wenn er hofft, dass jede Krise auch eine Chance bietet, so dass alle Verbände zusammenkommen und endlich mit einer Stimme sprechen, spricht er mir damit aus der Seele. Die Einstimmigkeit unter Ausschluss der Profilneurosen verschiedener „Präsidenten“ war schon immer meine Forderung. Das Gezänk untereinander hat unserem Image in der Öffentlichkeit stets geschadet und in der Politik zu tauben Ohren für unsere Anliegen geführt.
Nun hat ja der FDH-Präsident seine Fühler zu Nicht-DDH-Verbänden ausgestreckt und zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Hoffentlich ist es nicht nur eine Finte, sondern wie Hp Liebau hofft, ein Weg zu neuen Ufern. Das setzt natürlich voraus, dass Präsident Zizmann die Hps nicht mehr nach gut und böse trennt.
In eigener Sache muss ich eine Korrektur machen zu meinem Artikel „Wozu ein Beurfsverband?“ Ich hatte darin unseren Vorstand vorgestellt.
Die Zeitspanne, die inzwischen vergangen ist, hat leider Änderungen gebracht.
Auf der letzten JHV wurde ich mit überwältigender Mehrheit zum Vorsitzenden gewählt, um die Identität unseres Verbandes – Hilfsorganisation für Mitglieder – zu erhalten, die die Mitbewerberin um den Vorsitz in einen Großverband -hauptsächlich HpA -Psych – als Vehikel für die Weiterbildungs- schulen umwandeln wollte. Leider wurde ich kurz nach der Wahl schwer krank und musste für 18 Wochen ins Krankenhaus, wo ich ums Überleben gekämpft habe. Diese Phase haben die unterlegene Kandidatin und ihre iAnhänger wahrgenommen, gegen mich zu intrigrieren. Mich hat das sehr betroffen gemacht, zumal ich mich nicht wehren konnte. Als ich meine Vorstandsarbeit wieder voll aufgenommen hatte, wollte man mich mit infamen Unterstellungen, die keinerlei Substanz hatten, zum Rücktritt zwingen. Sonst würden einige Vorstandsmitglieder zurücktreten. Ich habe mich nicht nötigen lassen und werde mein Amt für die gewählte Zeit wahrnehmen, dann allerdings nicht wieder kandidieren und gern einem jüngeren Kolleg/in Platz machen.

Aus dieser Situation ergaben sich jetzt drei Rücktritte im Vorstand, so dass wir auf der kommenden JHV am 24.04.2010 im Hotel „Der Kaiserhof“, Porta Westfalica, Ergänzungswahlen vornehmen müssen.

Es liegt mir auch sehr am Herzen, dass wir dann über meine Nachfolge diskutieren und den Fortbestand unseres Verbandes festschreiben.
afür ist jede Stimme gefragt. Bitte kommen Sie vollzählig und entscheiden Sie mit.